Programm

Egal ob TED-Sitzungen, Podiumsdiskussionen, multiprofessionelle Vorträge oder Sitzungen, mit dem Schwerpunkt COVID-19 – lassen Sie sich von unserem abwechslungsreichen Angebot überzeugen.

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Intensivmedizin

  • Analgosedierung/Schmerztherapie
  • Beatmung, speziell bei COVID-19
  • Ethik und Ökonomie, Ethik im Pflegealltag
  • Schwerpunkte der Infektiologie
  • Monitoring
  • Organfunktion und Organersatz
  • Sepsis – Prävention, Pathogenese, Diagnostik und Therapie
  • Spezielle Krankheitsbilder
  • The Clinical Year in Review
  • Neue Technologien in der Intensivmedizin
  • Interdisziplinäre Kinderintensiv- und Kindernotfallmedizin
  • Palliativmedizin in der Intensivmedizin und Intensivpflege
  • Lebensqualität nach Intensivmedizin
  • Datenmanagement/Fehlermanagement
  • „Lewandowski’s Magical Mystery Lectures“
  • Das Anästhesiologische Literarische Quartett"

Intensivpflege

  • Krisen und ihre Bewältigungsstrategien in der COVID 19-Pandemie
  • Intensivpflege und Ethik – Ethische Intensivpflege?
  • Humor gefährdet die Krankheit UND ... hilft heilen
  • Spezielle Anästhesie- und Intensivpflege
  • Multiprofessionelle Versorgung und Notfallpflege
  • Aktuelle Rechtsfragen in den verschiedenen Settings
  • Personalbemessung und berufspolitischer Diskurs
  • Technik & Pflege – Blick in die Zukunft
  • Beatmung – aktuelle Fragen und Aspekte
  • Netzwerktreffen Frühmobilisation
  • Welche Kompetenz benötigen Pflegefachkräfte? Neue Bildungsaspekte?!
  • Workshops: Basale Stimulation, Kinaesthetics, AACN-Synergiemodell

Anästhesie

  • Perioperatives Monitoring
  • Anästhesie und Outcome
  • Anästhesie in der Gynäkologie und Geburtshilfe
  • Regionalanästhesie
  • Kinderanästhesie
  • Fallkonferenz: Wie hätten Sie entschieden?
  • Patient Blood Management
  • Perioperatives Volumenmanagement
  • Zielgerichtete Therapiekonzepte
  • Gerinnungsmanagement

Notfallmedizin

  • Pandemie 2020 – was haben wir für den Rettungsdienst gelernt?
  • Pandemie und Krankenhaus – passen unsere Alarmpläne und Vorbereitungen auf diese Notfälle?
  • Reanimation 2021 – was ist gesichert, was kommt nach COVID-19?
  • Innovative Projekte im Rettungsdienst
  • Virtuelles Lernen mit Simulation – der Weg in die Realität?
  • Besondere Notfälle – besondere Maßnahmen
  • Rettungsdienst als Mitspieler unter vielen - quo vadis?

Krankenhaus

Management + Perspektive

  • COVID-19: Konsequenzen für Krankenhaus und Intensivplanung? Perspektiven und Gedanken
  • Covid-19: Beteiligung am Krisenstab der Gebietskörperschaft (Stadtstaat, Stadt-/Landkreis)
  • Podiumsdiskussion: Intensivorganisation der Pandemie – Aufbau der Kapazitäten und Strukturen
  • Workshop: Personalbedarfsrechnung in der Intensivmedizin – praktische Übungen an Beispielstationen

Master Class

  • Wie organisiert man gemeinsam Krisensituationen: COVID-19 Management im Save-Netzwerk Berlin/Brandenburg
  • Pflege-DRGs und Pflegepersonaluntergrenzen: wird jetzt alles gut
  • Fälle aus der Schlichtungsstelle
  • Aktuelle (berufspolitische) Entwicklungen im Bereich der Intensivmedizin
  • Ethische Grenzfälle nicht nur unter COVID19-Aspekten, Niederländische Sicht, Deutsche Sicht
  • Shared Decision Making
  • Die neuen Qualitätsindikatoren sind da

Modern Campus

  • Patientensicherheit und Teamentwicklung
  • Advanced Life Support
  • Kindernotfälle
  • Breaking Bad News

BISS – Bremer Intensiv-Starter Seminare 2022

Mit dem Bremer Intensiv-Starter-Seminar BISS 1.0 und dem Aufbauseminar BISS 2.0 bieten wir angehenden Intensivmediziner:innen die Möglichkeit, über zweieinhalb Tage in Seminaren und praktischen Übungen das Rüstzeug für den ersten Einsatz auf der Intensivstation zu erhalten.

BISS 1.0 wendet sich mit Inhalten wie dem Management von Beatmung und Hämodynamik, der Nierenersatztherapie, den Grundlagen der Infektiologie und Sepsistherapie sowie praktischen Übungen zur Befundung von Röntgenbildern, Einstellung der Beatmung und Durchführung von Intubationen und Bronchoskopien an Kolleg:innen, die noch keinerlei Kontakt zur Intensivmedizin hatten.

BISS 2.0 ist als Aufbaukurs konzipiert und widmet sich ausschließlich dem Einsatz der Sonografie auf der Intensivstation. Wer also nach den ersten Wochen auf der Station den Kopf wieder frei hat für die spannende Seite der Intensivmedizin, der kann sich unter Anleitung von erfahrenen Klinikern in die Grundlagen der Echokardiografie sowie der Thorax- und Abdomensonografie einarbeiten.

In beiden Seminaren bilden praxisnahe Vorträge und Übungen mit vielen Fallbeispielen und genügend Zeit für Fragen und Diskussion die Grundlage für erfolgreiche Kurse, die von den Teilnehmer:innen immer wieder äußerst positiv bewertet wurden. Natürlich können die Seminare auch unabhängig voneinander besucht werden. Bitte beachten Sie auch, dass kostengünstig das Kongressticket in der BISS-Gebühr enthalten ist.

BISS 1.0

Datum
21. – 22. Februar 2022

Teilnehmergebühr
350,00 € inkl. MwSt.

Anmeldeschluss
12.01.2022

Sie müssen bald das erste Mal auf einer Intensivstation arbeiten und haben deshalb schon ein wenig Magengrummeln? Wir wissen, dass die erste Rotation auf der Intensivstation eine große Herausforderung darstellt. Mit dem BISS 1.0 möchten wir Ihnen hierfür das nötige Rüstzeug mit auf den Weg geben. Wir haben uns dabei bewusst auf die typischen Probleme konzentriert, die Ihnen schon vor dem ersten Dienst den Schlaf rauben können.

Wir erheben damit keinen Anspruch auf eine vollständige Darstellung des Fachgebietes, vielmehr bieten wir Ihnen an, sich durch erfahrene Profis über die ersten Hürden im „Intensivgeschäft“ helfen zu lassen.
Lernziele
Ziel des Seminars ist die Fähigkeit, typische medizinische Probleme bei der ersten Rotation auf die Intensivstation im Rahmen der Weiterbildung zum Facharzt für Anästhesiologie, Innere Medizin, Chirurgie, Neurochirurgie und Neurologie zu bewältigen. Im Einzelnen sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach erfolgreicher Absolvierung des Seminars in der Lage sein,

  • den Unterschied zwischen Atmung und Beatmung zu erklären,
  • gängige Beatmungsmodi einzustellen und anhand klinischer Befunde und Blutgasanalysen zu adjustieren,
  • die wichtigsten Variablen zur Kontrolle und Steuerung der Hämodynamik zu benennen,
  • das erweiterte hämodynamische Monitoring mit dem PiCCO-System zu erklären,
  • mögliche Ursachen des akuten Nierenversagens sowie entsprechende Diagnose-Strategien nennen zu können,
  • eine CVVH aufzubauen und die Funktionsweise der SLED zu erklären,
  • die wichtigsten ambulanten und nosokomialen Infektionen und deren antiinfektive Therapie darzustellen,
  • die aktuelle Sepsis-Definition zu nennen und die Therapiestrategie bei Sepsis darzustellen,
  • im Rahmen einer Simulation eine Intubation und Bronchoskopie auf der Intensivstation unter Beachtung der typischen Besonderheiten durchzuführen,
  • die in der Röntgen-Thorax-Aufnahme typischen Kennzeichen von Infiltraten, Stauung, Erguss und Pneumothorax zu beschreiben und zu erkennen,
  • im Rahmen einer Simulation eine Thoraxdrainage zu legen.
Zielgruppe
Ärzti:innen in Weiterbildung der Fachgebiete Anästhesiologie, Innere Medizin, Chirurgie, Neurochirurgie und Neurologie
Teilnehmerzahl
Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 20 Teilnehmer begrenzt!
Eingangstest
Jede/r angemeldete Teilnehmer:in erhält nach der Anmeldung per E-Mail einen Multiple-Choice-Test zur Vorbereitung auf den Kurs. Dieser Test soll bis zum 28.01.2022 ausgefüllt zurückgesandt werden. Am Ende des Kurses wird der Test in erweiterter Form als Lernerfolgskontrolle wiederholt.
Kontakt
Prof. Dr. Rolf Dembinski
E-Mail: rolf.dembinski@klinikum-bremen-mitte.de

Prof. Dr. med. O. Mörer
E-Mail: omoerer@med.uni-goettingen.de
Referent:innen
Fachärzt:innen der Fachgebiete Anästhesiologie, Innere Medizin, Chirurgie, Neurochirurgie und Neurologie mit der Zusatzweiterbildung Intensivmedizin:

  • Prof. Dr. Rolf Dembinski, Klinikum Bremen-Mitte, Bremen
  • Dr. Dennis Gruschka, Klinikum Bremen-Mitte, Bremen
  • Dr. Tobias Hüppe, Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg
  • Prof. Dr. med. Onnen Mörer, Universitätsklinikum Göttingen, Göttingen
  • Daniel Scholytschik, Klinikum Bremen-Mitte, Bremen
  • Dr. med. Britta Uhde, Klinikum Bremen-Mitte, Bremen
  • Prof. Dr. Wolfram Wilhelm, Klinikum Lünen - St.-Marien-Hospital GmbH, Lünen
Fortbildungspunkte – CME
Montag, 21.02.2022 und Dienstag, 22.02.2022 vorauss. 16 Punkte.
Im Preis enthalten
BISS 1.0-Teilnahme inkl. Verpflegung (Mittagessen, Kaltgetränke, Kaffee in den Pausen) und Seminarunterlagen (Eingangstest, Vortragsunterlagen, Abschlusstest) sowie eine Dauerkarte zum Symposium Intensivmedizin + Intensivpflege, 23. - 25.02.2022

Die Bezahlung erfolgt wahlweise via Kreditkarte oder SEPA-Verfahren.
Programm PDF
Hier finden Sie das Programm der BISS Seminare als PDF.
Programm

BISS 2.0

Datum
22. – 23. Februar 2022

Teilnehmergebühr
350,00 € inkl. MwSt.

Anmeldeschluss
12.01.2022

Mit dem BISS 2.0 möchten wir denjenigen von Ihnen, die bereits erste Erfahrung in der Intensivmedizin gesammelt haben, eine Einführung in die transthorakale Echokardiografie und die Abdomen-Sonografie anbieten. Wenn Sie sich, zum Beispiel im Rahmen des BISS 1.0, bereits Gedanken zu grundlegenden Themen wie Beatmung, Hämodynamik, Infektiologie und dem Notfallmanagement von Intensivpatienten gemacht haben und nun tiefer in die Materie Intensivmedizin eindringen wollen, sind Sie bei uns richtig.

Natürlich können und wollen wir mit diesem Kurs in der Kürze der Zeit keinen zertifizierten Ultraschallkurs ersetzen, vielmehr möchten wir Ihnen eine Starthilfe verschaffen, die Sie in der Praxis selbst weiterentwickeln können.
Lernziele
Ziel des Seminars ist eine Einführung in die Ultraschalldiagnostik, soweit sie für intensivmedizinische Fragestellungen relevant ist. Das Seminar richtet sich damit an Assistenzärzt:innen im Rahmen der Weiterbildung zu Fachärzt:innen für Anästhesiologie, Innere Medizin, Chirurgie, Neurochirurgie und Neurologie. Im Einzelnen sollen die Teilnehmer:innen nach erfolgreicher Absolvierung des Seminars in der Lage sein,

  • eine orientierende transthorakale Echokardiografie zur Beschreibung von Pumpfunktion und Volumenstatus sowie zum Ausschluss eines Perikardergusses und schwerer Klappendysfunktionen durchzuführen
  • Durchmesser und Atemvariabilität der V. cava inferior im Hinblick auf den Volumenstatus zu bestimmen,
  • Pleuraergüsse sonographisch darzustellen und in Ihrem Ausmaß zu charakterisieren,
  • Nieren, Leber, Gallenblase, Pankreas und Harnblase sonographisch darzustellen.
Zielgruppe
Ärzt:innen in Weiterbildung der Fachgebiete Anästhesiologie, Innere Medizin, Chirurgie, Neurochirurgie und Neurologie
Teilnehmerzahl
Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 20 Teilnehmer begrenzt!
Eingangstest
Jede/r angemeldete Teilnehmer:in erhält nach der Anmeldung per E-Mail einen Multiple-Choice-Test zur Vorbereitung auf den Kurs. Dieser Test soll bis zum 28.01.2022 ausgefüllt zurückgesandt werden. Am Ende des Kurses wird der Test in erweiterter Form als Lernerfolgskontrolle wiederholt.
Kontakt
Prof. Dr. Rolf Dembinski
E-Mail: rolf.dembinski@klinikum-bremen-mitte.de

Nils Klages
E-Mail: nils.Klages@klini-kum-bremen-ldw.de
Referent:innen
Fachärzt:innen der Fachgebiete Anästhesiologie, Innere Medizin, Chirurgie, Neurochirurgie und Neurologie mit der Zusatzweiterbildung Intensivmedizin:

  • Nils Klages, Klinikum Bremen-Mitte, Bremen
  • Prof. Dr. Rolf Dembinski, Klinikum Bremen-Mitte, Bremen
  • Daniel Scholytschick, Klinikum Bremen-Mitte, Bremen
  • Dr. Ludwig Abel, Klinikum Bremen-Mitte, Bremen
  • Malte Hillmann, Klinikum Bremen-Mitte, Bremen
  • Dr. Christian Hohmann, Klinikum Bremen-Mitte, Bremen
  • Dr. Johannes Schmucker, Klinikum Bremen-Mitte, Bremen
  • Kathrin Stich, Klinikum Bremen-Mitte, Bremen
  • Dr. Britta Uhde, Klinikum Bremen-Mitte, Bremen
  • Dr. Tobias Hüppe, Klinikum Bremen-Mitte, Bremen
Fortbildungspunkte – CME
Dienstag, 22.02.2022 und Mittwoch, 23.02.2022 vorauss. 12 Punkte.
Im Preis enthalten
BISS 2.0-Teilnahme inkl. Verpflegung (Kaltgetränke, Kaffee in den Pausen) und Seminarunterlagen (Eingangstest, Vortragsunterlagen, Abschlusstest) sowie eine Dauerkarte zum Symposium Intensivmedizin + Intensivpflege, 23. - 25.02.2022.

Die Bezahlung erfolgt wahlweise via Kreditkarte oder SEPA-Verfahren.
Programm PDF
Hier finden Sie das Programm der BISS Seminare als PDF.
Programm

7th International Medical Class Paediatric Critical Care 2022

The International Medical Class Paediatric Critical Care is a joint project between ROBINAID ACADEMY and the annual Bremen Symposium on Intensive Care Medicine + Nursing.
Please find the program of the 7th International Medical Class Paediatric Critical Care 2022 in English or German below.

Die International Medical Class Paediatric Critical Care ist ein gemeinsames Projekt der ROBINAID ACADEMY und des jährlich stattfindenden Symposiums Intensivmedizin + Intensivpflege in Bremen.
Das Programm der 7th International Medical Class Paediatric Critical Care 2022 finden Sie untenstehend in deutscher und englischer Sprache.

English version of the program

Together we move forward
The Covid pandemic has challenged the whole world in a previously unimagined extend and has led to a lot of restrictions in our daily life. After we had to cancel the 6th International Medical Class in February 2021 for this reason, now we are looking forward to be back at the Bremen Symposium on Intensive Care Medicine + Nursing in February 2022.

Everything will be a little bit different than before; we can perform only four sessions instead of five and currently we still do not know if the further development of the pandemic will allow us to greet our foreign friends and colleagues from our different international projects in person. That is why we designed our 7th International Medical Class as a hybrid event: in addition to participants on-site, we will stream the sessions on our internet platform and also our foreign speakers will be connected online and present their lectures in such a way. Unlike in the past, we will also perform our sessions in a bilingual manner, for the participants on-site in German and the streamed version in English language.

So, we are very pleased to warmly invite physicians, nurses and medical technicians from our international medical projects in Africa, the Middle East, Asia and Eastern Europe, but also our German colleagues involved in the field of paediatric critical care as well as interested students to participate in this unique scientific event: if you want to look beyond narrow horizons and if you like to meet health professionals from other countries to exchange experiences, to discuss new ideas and to work on a common future, than let us come together. There is one lesson the Covid pandemic has really taught us: critical care is a global enterprise let.
Knowing what to expect
Even if nothing will go on being the way it was, we want to continue with our tradition opening our International Medical Class with a significant societal topic: what could be more appropriate than to think about the world after COVID-19. While we are all counting down the days to return to a world after Corona, we need to be aware that parts of our society, our daily life, and global cohabitation of mankind will remain permanently changed. The debate originated with the insufficient preparation of our healthcare and crisis systems to handle such unexpected disasters, but morphed inevitably into a discussion of the underlying structural, institutional and social in-equities in our global world that have been revealed. Poverty, social exclusion, underdevelopment and unequal opportunities are not themselves products of the coronavirus, but have magnified its impact. How our world will change now?

In our second session we want to understand how pandemics like COVID-19 are managed in resource-limited settings. Colleagues from our partnered hospitals in different countries will report about the challenges they faced and they are still facing. Also we want to remember the epidemic of Ebola virus disease that occurred in Liberia from 2014 to 2015 and ask what we can learn from such experiences.

Following, we are working in the third sessions under the headline "clinical practice” on major topics in the field of paediatric critical care; of course, this year we are focusing on COVID-19 in children and want to provide a comprehensive overview of the most important information to be known in this challenging medical field.

In the last session we start a new topic as a further important part of our International Medical Class: under the heading "Critical care is a global enterprise" we will deal with the situation of critical care in the poor part of our world. Despite the fact that the burden of critical illness is especially very high in less developed countries this demanding medical specialty still belongs to the weakest parts of their health systems. Every day countless people are losing their lives due to a lack of infrastructure, medical equipment, medications, consumables, and trained staff. The high-cost-system used in the developed world is not suitable for using in the less developed world; so, there is an urgent need to develop an alternative affordable critical care model to have a realistic chance to fundamentally change the situation.

Deutsche Version des Programms

Gemeinsam gehen wir weiter
Die COVID-Pandemie hat die Welt in bisher ungeahntem Ausmaß herausgefordert und dabei zu vielen Einschränkungen im alltäglichen Leben geführt. Nachdem wir deshalb die 6. International Medical Class im Februar 2021 absagen mussten, freuen wir uns nun, im Februar 2022 bei dem 32. Symposium Intensivmedizin + Intensivpflege wieder mit dabei zu sein.

Alles wird ein wenig anders sein als zuvor; so können wir statt fünf nur vier Sitzungen anbieten und wissen derzeit auch noch nicht, ob wir, angesichts der weiteren Entwicklung der Pandemie, unsere ausländischen Freund:innen und Kolleg:innen aus unseren internationalen Projekten persönlich begrüßen können. Deshalb haben wir unser 7. International Medical Class als Hybrid-Veranstaltung konzipiert: Neben Teilnehmer:innen vor Ort werden wir unsere Sitzungen auf unserer Internetplattform online übertragen und auch unsere ausländischen Referent:innen werden live dazu geschaltet und ihre Vorträge virtuell präsentieren. Anders als in der Vergangenheit werden wir unsere Sitzungen zweisprachig durchführen, für die Teilnehmer:innen vor Ort auf Deutsch und die online übertragende Version auf Englisch.

Wir freuen uns sehr, Ärzt:innen, Pflegende und Medizintechniker:innen aus unseren internationalen Projekten in Afrika, dem Nahen Osten, Asien und Osteuropa, aber auch deutsche Kolleg:innen, die in dem Bereich der pädiatrischen Intensivmedizin arbeiten sowie interessierte Student:innen herzlich einladen zu können, an dieser einzigartigen wissenschaftlichen Veranstaltung teilzunehmen: Wenn Sie über den Tellerrand hinausschauen und Gesundheitsfachkräfte aus anderen Ländern treffen möchten, um Erfahrungen auszutauschen, neue Ideen zu diskutieren und an einer gemeinsamen Zukunft zu arbeiten, dann lassen Sie uns zusammenkommen. Eine Lektion hat uns die COVIDPandemie sicherlich gelehrt: Intensivmedizin und Intensivpflege sind ein globales Unterfangen.
Das können Sie erwarten
Auch wenn nichts so bleiben wird wie es war, wollen wir unsere Tradition fortsetzen und unsere International Medical Class mit einem bedeutenden gesellschaftlichen Thema eröffnen: Was liegt näher, als über die Welt nach COVID-19 nachzudenken. Während wir alle die Tage zählen, um in eine Welt nach Corona zurückzukehren, müssen wir uns bewusst sein, dass Teile unserer Gesellschaft, unseres täglichen Lebens und des globalen Zusammenlebens der Menschheit nachhaltig verändert bleiben werden. Die Debatte begann mit der unzureichenden Vorbereitung unserer Gesundheits- und Krisensysteme, unerwartete Katastrophen zu bewältigen und entwickelte sich jedoch unweigerlich zu einer Diskussion über die zugrundeliegenden strukturellen, institutionellen und sozialen Ungerechtigkeiten in unserer globalen Welt, die aufgedeckt wurden. Armut, soziale Ausgrenzung, Unterentwicklung und Chancenungleichheit sind selbst keine Produkte des Coronavirus, haben aber seine Auswirkungen verstärkt. Wie wird sich unsere Welt jetzt ändern?

Mit unserer zweiten Sitzung wollen wir herausfinden, wie Pandemien wie COVID-19 in ressourcenbegrenzten Umgebungen bewältigt werden. Kolleg*innen aus unseren Partnerkliniken in verschiedenen Ländern werden über die Herausforderungen berichten, denen sie sich im Laufe dieser Pandemie gegenübersahen und noch immer gegenüberstehen. Außerdem möchten wir an die Ebola-Epidemie erinnern, die in Liberia von 2014 bis 2015 aufgetreten ist, und fragen, was wir aus solchen Erfahrungen lernen können.

Im Anschluss arbeiten wir in der dritten Session unter der Überschrift „Klinische Praxis“ an großen Themen im Bereich der pädiatrischen Intensivpflege. In diesem Jahr beschäftigen wir uns natürlich mit COVID-19 bei Kindern und wollen einen umfassenden Überblick über die wichtigsten Informationen in diesem anspruchsvollen medizinischen Bereich ermöglichen.

Mit der letzten Sitzung starten wir, als weiteren und wichtigen Teil unserer International Medical Class, ein neues Themengebiet: Unter der Überschrift "Intensivmedizin und Intensivpflege sind ein globales Unterfangen" werden wir uns mit der Situation der intensivmedizinischen Versorgung in den armen Teilen unserer Welt befassen. Obwohl die Belastung durch schwere und lebensbedrohliche Erkrankungen in den weniger entwickelten Ländern sehr hoch ist, gehört dieses medizinische Fachgebiet immer noch zu den schwächsten Teilen ihres Gesundheitssystems. Jeden Tag verlieren unzählige Menschen ihr Leben aufgrund von fehlender Infrastruktur, medizinischer Geräte, Medikamente, Verbrauchsmaterialien und geschultem Personal. Das in der reichen Welt verwendete Hochkostensystem ist nicht für den Einsatz in den wenig entwickelten Ländern geeignet. Es ist dringend erforderlich, ein alternatives, erschwingliches Versorgungsmodell zu entwickeln, um eine realistische Chance zu haben, die Situation grundlegend zu ändern.

Programm-Highlights